12. Rang für Maximilian Hammerle beim IRONMAN 70.3 Triathlon in St. Pölten

Die Triathlon Saison 2019 hat begonnen und unser Teamrider Maximilian Hammerle schwimmt, fährt und läuft mit einer Gesamtzeit von 4:09:33 auf den 12. Rang beim IRONMAN 70.3 in St. Pölten (Group PRO).

> Ergebnisliste IRONMAN 70.3 St. Pölten

 

Max berichtet:

"Trotz reduziertem Training die letzten 4 Wochen ging ich sehr motiviert in mein erstes Ironman 70.3 Rennen bei den Profis. Bereits um halb 6 Uhr morgens am Sonntag war ich schon in der Wechselzone, um das Rad nochmal kurz zu checken und die Verpflegung fürs Rennen anzubringen. Dann auf dem Weg nach draußen nochmal kurz einprägen, wo die Beutel für den Wechsel aufs Rad und aufs Laufen hängen und dann ab in Richtung Startbereich. Der Vorteil als Profi mit der frühen Startzeit noch vor allen anderen Teilnehmern ist, dass noch nicht allzu viel los ist und man sich doch etwas entspannter auf den Start vorbereiten kann. Dennoch war schon einiges los um 6 Uhr, eine Stunde bis zum Startschuss.

Nach kurzem Einschwimmen ab in den Vorstartbereich und dann ab auf den Steg. Mein erster richtiger Massenstart bei der Elite in einer coolen Atmosphäre mit recht vielen Zuschauern am Ufer und sogar direkt hinter uns auf dem Steg. Ich stellte mich relativ defensiv am Rand auf, um den gröbsten Schlägereien auf den ersten 150 Metern bis zur ersten Richtungsboje aus dem Weg zu gehen.

Pünktlich um 7 Uhr dann der Startschuss und Vollgas Richtung Boje. Meine Taktik machte sich bezahlt, da ich relativ frei schwimmen konnte und kaum behindert wurde. Die erste Gruppe war jedoch bald weg und ich gestaltete mein eigenes Rennen ein paar Meter hinter der Verfolgergruppe. Etwas überrascht war ich, dass doch ein paar Athleten hinter mir waren, da Schwimmen eigentlich meine schwächste Disziplin ist. Nach einem Kilometer dann ein kurzer Landgang, zu Fuß über eine Brücke und rein in den zweiten See, wo die restlichen 900 m zu absolvieren waren. Leider ohne Gruppe, wurde es im zweiten See mit der Orientierung sehr schwierig, da zum Schluss keine Bojen mehr waren und ich hier sicher einige Meter zu viel zurücklegte. Trotzdem stieg ich als 18. mit nur ca. 40 Sekunden Rückstand auf die zweite Gruppe aus dem Wasser. Das viele Training über den Winter im Hallenbad hat sich also doch gelohnt, ich konnte mich um die 4 Minuten gegenüber letztem Jahr auf 1,9 km steigern.

Der Wechsel aufs Rad lief dann nicht ganz reibungslos ab, hier gibt es auch noch Potenzial. Am Rad fühlte ich mich zunächst sehr wohl und konnte konstant meine Watt fahren und bis zur 40 km Marke schon drei Konkurrenten überholen. Die erste Abfahrt nach der Verpflegungszone gestaltete sich dann doch etwas einfacher, als bei der Besichtigung mit dem Auto vermutet, und somit gab es nicht viele Möglichkeiten um Zeit gut zu machen. Auf den ca. 30 flachen Kilometern an der Donau entlang mit Gegenwind bekam ich dann doch die Rechnung für den Trainingsrückstand und zusehends Probleme mit der Position. Ich hatte nur noch wenig Druck am Pedal und dachte schon, dass eventuell etwas mit der Ernährung nicht passt. Als dann endlich der zweite Anstieg kam konnte ich aus der Zeitfahrposition heraus und doch wieder einige Watt mehr fahren und fühlte mich nach dem Berg wieder besser. Auf den restlichen größtenteils abfallenden Kilometer Richtung St. Pölten zurück war ich dann wieder ganz solide unterwegs und wechselte an 14. Stelle auf den Halbmarathon.

Nach dem für mich komplett frustrierenden Radfahren fühlte ich mich doch besser als erwartet und konnte ziemlich schnell zwei Positionen gut machen und die ersten 10 km um die 3,30 min/km Schnitt laufen. Danach war dann der Abstand Richtung vorne doch etwas zu groß und auf der zweiten Hälfte war dann dadurch auch etwas die Luft draußen. Zudem merkte ich natürlich die fehlenden langen Einheiten der letzten Zeit. Trotzdem konnte ich mit einem Halbmarathon von 1,16,40h schneller laufen als noch letzten Oktober auf einen reinen Halbmarathon und kam als 12. ins Ziel. Für das erste Rennen bei den Profis nicht schlecht, zumal St. Pölten dieses Jahr sehr stark besetzt war. Sehr zuversichtlich stimmt mich die Schwimmleistung, eventuell schaff ich es dieses Jahr mal in der zweiten Gruppe zu bleiben, was sowohl das Schwimmen als auch Radfahren erleichtern würde. Am Rad geht es sicher wieder aufwärts die nächsten Rennen und im Lauf kann ich sicher noch mehr zeigen."

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